GPS – Tourenführer Regionalverband Saarbrücken

Logo Haldenrundweg41 - Jakobsweg – Südroute

Die Pilgerwege zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Jakobswege bezeichnet. Im engeren Sinne bezeichnet der Jakobsweg nur die seit dem 11. Jahrhundert bestehende Verbindung zwischen den nordspanischen Königsstädten Jaca , Pamplona, Estella, Burgos, León und Santiago de Compostela. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Wege der Jakobspilger zu einem Netz über große Teile Europas entwickelt. Sie verlaufen auf Routen, die nicht nur den Pilgern dienten, sondern allgemein wichtige Städte und Orte verbanden. Der Verlauf der – mit Ausnahme der Römerstraßen – meist unbefestigten Wege orientierte sich an der Geologie und Topografie des Geländes. Die Jakobswege führen deshalb oft über Höhen und Wasserscheiden mit dem Vorteil, dass sie trockener waren als Wege im Tal und keine Bäche und Flüsse überquert werden mussten. Erst am Ziel, bei Furten oder Steinbrücken stieg man ins Tal ab.

Als GPS-track ist hier die aus dem Bliesgau von Gräfinthal kommende Südroute über die Kleinblittersdorfer Ortsteile Auersmacher und Rilchingen nach Saargemünd und weiter nach St. Avold führende Strecke erfasst. Sie quert die Saar bei Saargemünd auf einer Eisenbahnbrücke. Ab hier ist der Weg identisch mit dem französischen Fernwanderweg GR 5 g mit weiß-roter Markierung. Zwischen Welferding bei Saargemünd und Tenteling führt der Weg über eine alte Römerstraße.

Siehe: Burgard, P., Linsmayer, L. .„Im Zeichen der Muschel – Auf den Wegen der Jakobspilger von Hornbach durch das Saarland und Lothringen nach Metz“, Saarbrücken 2006

 

 

Google map

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Höhenprofil

Höhenprofil

Weglänge in km: 34,24

Summe Steigungen in m: 580

Summe Gefälle in m: 511